Tag des Wanderns um den Leutenberg 14.05.2018

Gruppe_BöllerEinen festen Platz im Jahresrhytmus hat mittlerweile der 14. Mai als bundesweiter "Tag des Wanderns". An diesem besonderen Tag haben sich zwölf Wanderfreunde auf eine geschichtsträchtige Abendwanderung zum Schießhäusla und zum Bergkreuz am Leutenberg gemacht. Zu den festlichen Traditionen der Flößerstadt gehört das Abfeuern von Böllerschüssen, insbesondere zu Fronleichnam und Flurumgang. Bereits früh um fünf Uhr hallen dann die Donnerlaute durch das langgezogene Tal der Wilden Rodach. Vom Schießhäusla aus wird von Böllerschützen der Soldatenkameradschaft mit Schwarzpulver aus einer speziellen Abschussvorrichtung nach einem festen Ablaufplan geschossen. Exakt 236 Böllerschüsse sind es, die an diesen hohen Festtagen zu hören sind. Dominik Weiß brachte den Wanderern auf der Tour die alte und einzigartige Tradition des Böllerschießens näher. Unter Beachtung aller Sicherheitsvorkehrungen konnten sich die Wanderer von der enormen Lautstärke und der starken Druckwelle beim Abschießen der Salven überzeugen.

Vom Schießplatz aus führt ein schmaler Steig hinauf zum Leutenbergkreuz, einem im Jahr 1891 gestifteten Zeichen christlichen Glaubens, das heute im Besitz der Familie Schnabrich ist. Im Jahr 2004 wurde es saniert und der goldfarbene Korpus ist von der Stadtpfarrkirche aus zu sehen. Da der historische Ort am Leutenberg sehr versteckt liegt, erschließt er sich nur wenigen Wanderern. Die insgesamt knapp vier Kilometer lange Tour führte weiter zur alten und zur neuen Höhkapelle. Von dort wanderte die Gruppe zur Schlossbergkapelle und anschließend den Serpentinenweg des Bergfriedhofes bis zur Ortsmitte. Eine gemütliche Einkehr im Gasthaus Egersmühle rundete die Wanderung ab. Aus den Händen von Wanderführer Jürgen Schlee erhielt jeder Teilnehmer der Wanderung als Präsent eine Samenkugel, die im Garten gepflanzt für Bienenweide sorgt.



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