Waldumbau und Klimawandel 19.10.2019

Wie wird sich der Klimawandel auf unsere Natur auswirken? Diese Frage stellten sich wohl alle Teilnehmer, die sich mit Revierförster Christoph Winkler von den Bayerischen Staatsforsten in den Wallenfelser Forst oberhalb von Neumühle aufmachten. Es war mehr als anschaulich, teilweise ja sogar bedrückend, wie sich bei weiteren Trocken- und Hitzeperioden unser waldreicher Frankenwald verändern wird. Mit wissenschaftlichen Schaubildern wurde dargestellt, wie sich ein weiterer Temperaturanstieg auswirkt. Deshalb gelte es, schon heute den Baumbestand der Wälder umzubauen, so Winkler. Mit großem Aufwand stellen sich die Bayerischen Staatsforsten dieser Aufgabe. Der engagierte Revierförster erläuterte, wie aufwändig es ist, einen dichten Fichtenbestand nach und nach mit Weißtannen zu besetzen. Auch den Nutzwert von Totholz in den Wäldern zeigte er anschaulich auf. Zudem seien die Privatwaldbesitzer gut beraten, langfristig zu denken und ihre Flächen ebenfalls umzuwandeln. Nach Rodungen setzt sehr schnell ein Bewuchs mit Pionierpflanzen wie Birken und Haselnuss ein. Auch Fichten würden sich sehr schnell wieder ansiedeln, was langfristig eigentlich nicht mehr sinnvoll sei. Man könne aber heute noch nicht mit Gewissheit sagen, welche Baumarten sich dauerhaft in Mitteleuropa durchsetzen werden. Bei der Wanderung war erstmals auch Naturparkranger Jan van der Sant dabei. Er stellte sein Aufgabengebiet vor brachte sich mit vielen interessanten Informationen über die Tierwelt ein. Eine seiner wichtigsten Aufgaben werde es, Kinder und Jugendliche für die Natur zu begeistern.

 



Zurück

Zuletzt aktualisiert:




Die Ortsgruppe Wallenfels
ist jetzt auch auf Facebook!
Schaut doch mal vorbei:

 

 

 TdW