Tagesfahrt Forchheim 08.09.2019

Baumschule WagnerFrankenwaldverein und Gartenbauverein richteten erstmals gemeinsam eine Tagesfahrt aus. Die Vorbereitungen für den Ausflug ins Forchheimer Land hatten Reiseleiter Gerd Schramm und der in der Nähe von Forchheim lebende frühere Wallenfelser Jürgen Brendel übernommen. Sie wurden mit einem vollbesetzten Bus für ihre akribische Arbeit belohnt. Erste Anlaufstelle war die Baumschule Wolfgang Wagner in Poxdorf, wo bereits ein Frühstücksbüffet auf die überraschten Gäste wartete. Der mittlerweile in vierter Generationen geführte Handwerksbetrieb lockte vor allem Gartenfreunde, die aus erster Hand interessante Einblicke in die Arbeiten einer Baumschule gewinnen konnten. Juniorchef Sebastian Wagner verstand es, den interessierten Fahrtteilnehmern die Geheimnisse des Veredelns von Obstbaumpflanzen zu vermitteln. Er wies dabei auf die Besonderheiten und die möglichen Fehlerquellen beim Veredeln eigener Pflanzen hin, gab aber auch viele praktische Tipps für die Pflege von Obstbäumen. Zahlreiche Fragen insbesondere aus den Reihen der Gartenbauer konnte der junge Gartenbautechniker kompetent beantworten. Bei der Führung durch die modernen Außenanlagen konnten sich die Wallenfelser einen Eindruck verschaffen, wie mühsam und langwierig der Lebensweg einer Pflanze vom Steckling bis zum pflanzfähigen Obstbaum ist. FWV-Obmann Jürgen Schlee bedankte sich am Ende des interessanten Vormittags bei Familie Wagner sowie ihren Helfern für die außergewöhnliche Gastfreundschaft mit einem Geschenk. Die Königsstadt Forchheim mit ihrem mittelalterlichen Stadtkern war das Ziel der Gruppe am Nachmittag. Jürgen Brendel und dessen Frau Ellen begleiteten die 46 Wallenfelser entlang der historischen Stadtmauer zum alten Rathaus, das vor allem durch seine Schnitzereien an der Fassade und dem bekannten Adventskalender aus der Weihnachtszeit bekannt ist. Die 30.000 Einwohner zählende Stadt hat sich als Teil der Metropolregion um Nürnberg einen weltweiten Namen als Standort für Medizintechnik gemacht. Mit zwei kompetenten und kurzweiligen Stadtführern erkundeten die Teilnehmer die historischen Sehenswürdigkeiten der Stadt, deren Ursprung bis auf das 8. und 9. Jahrhundert zurück geht. Vom Rathaus, dass im 15. Jahrhundert errichtet wurde ging es zur Stadtpfarrkirche St. Martin und der Kaiserpfalz sowie vorbei an zahlreichen wunderbar restaurierten Fachwerkgebäuden. Auch der Kasematte, einem tonnengewöbten Gang unter der St. Veits-Bastion, wurde ein Besuch abgestattet. Hier ist das Modell einer mittelalterlichen Steinhebeanlage ausgestellt, mit der beim Bau der Gebäude mit einfacher Technik die schweren Sandsteine aufeinander gesetzt werden konnten. In den kopfsteingepflasterten Gassen fanden sich nach den lehrreichen Stadtrundgängen nette Cafes und Eisdielen für eine Erfrischung. Der abendliche Ausklang blieb dem Pilatushof in Hausen vorbehalten, einem Erlebnisrestaurant mit fränkischer Küche und einem Hofladen mit regionalen Produkten aus Obst- und Gartenbau. Stellvertretend für alle begeisterten Fahrtteilnehmer dankte Obmann Jürgen Schlee den verantwortlichen Reiseleitern Gerd Schramm und Jürgen Brendel.



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